Rettungstaucherprüfung Vom 27- 28.10.2001 in Düsseldorf
Rettungstaucher-Prüfung im Landesverband Nordrhein Vom 27- 28.10.2001 in Düsseldorf Endlich war es soweit, die Prüfung der Rettungstaucher Rhein-Sieg, Bonn, Essen, Neuss und Krefeld konnten abgenommen werden. Am Dienstag wurden noch die letzten Pflichtübungen im
Schwimmbad durchgeführt und das ein oder andere mit Klaus Papenfuss (Tauchausbilder der Wasserwacht Nordrhein) besprochen.
Samstagmorgen um 7:30 Uhr trafen wir uns am Kreisverband Bonn. Nachdem alle Flaschen und Kisten verstaut und gesichert waren, fuhren wir nach Düsseldorf zum LV. Die Nervosität stieg,
unten in der Kantine des LV´s wurde noch ein Kaffee getrunken und die Anspannung mit Herumalbern überspielt. Anschließend ging es hoch zu den Schulungsräumen,
eine Anwesenheitsliste wurde geführt und die Verhaltensregeln während der theoretischen Prüfung erklärt. Die Prüflinge aus Essen waren nicht erschienen und einige andere hatten aus
beruflichen
Gründen abgesagt, so dass von ca. 21 angehenden Rettungstauchern 9 Teilnehmer anwesend waren. Schwaches Bild, die
einzige Gruppe die es bis zu letzt konsequent durchgezogen hatte (bis auf 2), war der
Bonn/Rhein-Sieg Kreis. Die Theorie dauerte 2 Stunden, bestand aus 40 Fragen, die unterteilt waren in Physik, Medizin und GUV 10.7 . Alle kamen ins
Schwitzen, es passierten ungewöhnliche Dinge, die seltsam waren, z.B. flog einem der Stopfen einer Teekanne um die Ohren oder ein Taschenrechner,der
Jahre lang problemlos funktioniert hatte, gab den Geist auf und das Verhalten der Prüflinge war (für Außen- stehende)lustig anzuschauen (es war einfach nichts normal). Die Uhr tickte, 2Std waren eigentlich eine
Ewigkeit. Nach der Abgabe wurde heftig über das ein oder andere Ergebnis diskutiert, anschließend gab es Essen in der Kantine. Von hieraus fuhren wir zum Fühlinger
See, wo die Praxisprüfung stattfand. Es wurde erklärt, wie die einzelnen
Übungsteile durchgeführt werden und ob sich alle Teilnehmer in der
gesundheitlichen Lage befinde zu tauchen, einer verneinte die Frage, somit waren
es noch 6 Taucher und 3 Leinenführer.
Drei Prüfungsgruppen wurden gebildet und es konnte losgehen, denn schließlich war das der Teil, der am meisten Spaß macht. Die Tauchprüfung zog sich über zwei
Tage mit folgenden Übungen hin: Retten eines bewusstlosen Tauchers aus 10 m Tiefe mit anschließender Simulation der Wiederbelebung, Leinenführung (Suchmuster Fächer) mit Prüfen der
Ausrüstung, Notaufstieg aus 10m Tiefe mit einem 3 Minuten Stop auf 3m, Tauchgang mit Zwischenfällen, Antauchen und Anlegen eines PTG in 7m Tiefe, Zieltauchen auf eine Entfernung von 30 m und 500m
Schwimmen im Freigewässer mit ABC Ausrüstung.
Am späten Sonntagnachmittag hatten alle ihre Praxisprüfung bestanden.




Herzlichen Dank an den Technischen Dienst aus Bonn für das beheizte Zelt, was sie uns für die Zeit zur Verfügung gestellt haben. Ein dreifaches gut NASS.
Ein großes DANKE auch an die Prüfer, die am Abend total fertig und erschöpft vom langen Wochenende nach Hause gefahren sind.